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Einen 40 meter langen Zeppelin mit 3000 m³ Fassungsvermögen hat man nicht alle Tage vor der Haustür.

Zeppelin über Hymendorf
In Hymendorf besteht zur Zeit die Möglichkeit, sich ein solches Luftschiff einmal aus der Nahe anzusehen.
Gestern gegen halb sieben landete ein Hubschrauber auf dem alten Sportplatz in der Baggerkuhle. Natürlich wollten die Kinder sehen, was da los ist.
Also: rüber über die Straße und runter in die Kuhle – die Kinder schon im Schlafzeug.
Das haben wir erfahren: Im Moor rund um Hymendorf wird ein neues Verfahren zur Bestimmung der Mächtigkeit der Bodenschichten getestet. Da es hier scharf abgegrenzte Sand- und Moorschichten gibt, dient unsere Gegend zur Überprüfung des Radarsystems. Die Messungen werden von einem Luftschiff aus vorgenommen.
Gestern wurde das Luftschiff aufgebaut und gefüllt. Mit dem Hubschrauber wurde die Trägerkonstruktion für die Messeinheit gebracht.
An den Messungen sind drei Organisationen beteiligt, von denen mir zwei namentlich bekannt sind:
Gestern hätte nur noch eine Wurstbude und ein Bierstand gefehlt: wie wir haben sich noch etliche auf den Weg gemacht, um das Großereignis (für Hymendorfer Verhältnisse, es leben gut 500 Menschen hier) zu erleben. Der Zeppelin war zwei mal für je eine Stunde in der Luft.
Heute morgen war nicht so viel los und es gab scheinbar Probleme: der Zeppelin ist kurz nach dem Start zurückgekehrt.

Der Zeppelin kehrt schon nach kurzer Fahrt zurück
Mehr Fotos vom Zeppelin bei Picasa ==> KLICK <==
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Bremerhaven hat viele schöne Museen.
Das Klimahaus 8° Ost hat gerade eröffnet, das Auswanderhaus gilt auch noch als recht neu, dann natürlich das Deutsche Schifffahrtsmuseum, das Historische Museum, das Kunstmuseum… – alle zentral in der Stadtmitte gelegen.
Das Museum der 50er Jahre liegt etwas außerhalb.

Museum der 50er Jahre
Untergebracht in einer ehemaligen Kapelle der in Bremerhaven stationierten amerikanischen Soldaten warten 20.000 Exponate aus den Jahren 1949-1963 auf die Besucher.
Hier kann man die jüngere (Alltags-) Geschichte der Bundesbürger erleben.
Hervorgegangen aus einer privaten Sammlung sind hier Lebensräume der „Wirtschaftswunder-Jahre“ detailgetreu zusammengestellt.
Von der Arztpraxis, über Kinderzimmer bis zur Kneipe. Vom Schlafzimmer, über den Tante-Emma-Laden bis zum Büro (modern: mit Fernschreiber!).
Die Vielzahl der liebevoll zusammengestellten Gegenstände ermöglicht, die Atmosphäre dieser Zeit hautnah zu erleben. Die Vollbeschäftigung und die damit einhergehenden erkämpften Verbesserungen für die Arbeiter ließen in den fünfziger Jahren erstmals weite Teile der Bevölkerung am Wohlstand teilhaben.

Einkaufen in den 50ern: Als Beck´s noch kein Gold braute...
Die fünfziger Jahre in Deutschland waren auch geprägt von mehr individueller Mobilität.
Im Museum wurde auch eine Tankstelle nachempfunden.

Das Museum ist mehr als ein nostalgischer Blick zurück: Um die Ausstellungsstücke herum geben Texte einen Einblick in die historischen Zusammenhänge und politischen Rahmenbedingungen der Zeit. Die Verdrängung des Nationalsozialismus reichte bis in die Schlafzimmer der Nachkriegsbundesrepublik.
Viele der Originalexponate stammen aus Bremerhaven. Eines war lange Zeit Wahrzeichen von Lehe:

Auch im Museum: die Ausßenreklame von Ramelow (Bremerhaven Lehe)
Nierentisch, Cocktailsessel, Elvisposter, Benimmratgeber: Das Museum der 50er Jahre ist in dieser Form einzigartig in Deutschland . Ein Besuch lohnt sich. Geöffnet ist Sonntags von 11.00 – 17.00 Uhr und nach Vereinbarung.
Erwachsene zahlen vier Euro Eintritt, Kinder unter 10 Jahren sind frei. Mehr Informationen hier.
Auch wer, wie ich, in den 70er Jahren groß geworden ist, wird im Museum der 50er Jahre viel wiedererkennen. Für meine Kinder war der Anblick von Fernseher, Röhrenradio und Musiktruhe wohl doch zu abstrakt. Sie erfreuten sich mehr am Geschirr…
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Wenn es darum geht neue Wege zu gehen, ist Thorsten Krüger immer dabei.
Der Bürgermeister von Langen hat seit seinem Amtsantritt im Oktober 2005 viel bewegt.
Von der Spielleitplanung über die Initiierung eines Bürgerfonds bis zur Schaffung eines Demografiebeauftragten für die Stadt Langen. Dazu den Stadtjugendrat, der gerade in seine zweite Periode geht, die Mission Olympic, den Ausbau der Wirtschaftsförderung und viele, viele weitere Projekte – erarbeitet und umgesetzt mit der Verwaltung und den Kommunalpolitikeren.
Das alles unter dem enormen finanziellem Druck, unter dem die unzureichend ausgestattenen Kommunen Niedersachsens stehen. Die Verschuldung konnte reduziert werden, bei gleichbleibenden und sogar erweitertem Angebot der Stadt. Steuern oder Gebühren mussten dafür nicht erhöht werden.
Thorsten Krüger legt sich keine Denkverbote auf. Einen seiner Gedanken hat jetzt SPIEGEL-ONLINE aufgegriffen. Die Frage, ob (und wie) es möglich ist, Sponsoren für den öffentlichen Raum zu gewinnen, hat es auf die Startseite von SPON geschafft. Der Artikel verkürzt natürlich, ganz fehlerfrei ist er auch nicht (einen haben sie nach einer Nachricht von mir schon korrigiert) – dennoch ein wichtiges Ziel ist schon erreicht: Aufmerksamkeit.
Man kann nicht oft genug auf die katastrophale Situation bei den kommunalen Finanzen hinweisen. Das wichtigste Ziel dabei bleibt, eine neue gerechte Verteilung der Finanzen. Wir brauchen eine angemessene Ausstattung in den Kommunen, um die Aufgaben (Straßen, Schulen, KiTa, Feuerwehr, Verwaltung usw.) zu erfüllen und die Lebensqualität (Bibliothek, Musikschule, Sportvereine, öfentliche Grünanlagen usw.) zu sichern.
Hier ist die niedersächsische Landesregierung gefordert. Auch der Kreistag könnte für mehr Gerechtigkeit sorgen – wenn er sich nicht auf Kosten der Kommunen entschulden würde wollen. Auch hier kämpft Bürgermeister Thorsten Krüger konsequent für die Senkung der Kreisumlage.
Wenn es mit solchen Aktionen gelingen sollte, nicht nur Öffentlichkeit zu erreichen, sondern auch noch die Schulden (und damit die Zinsbelastung) reduzieren zu können – um so besser.
Und NEIN: es wird nicht dazu kommen, dass das Rathaus seine Namensrechte verkauft und zur „Coca-Cola light Arena“ wird…
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Obwohl wir im digitalen Zeitalter leben, setzt sich ein gerader ein Produkt gegen den Trend durch: „Analog Käse“
Nie gehört? Glaube ich.
Nie gegessen? Da wäre ich nicht so sicher…
Die Verbraucherzentrale Hamburg macht auf eine Mode bei Teilen der Lebensmittelindustrie aufmerksam. Da wird bei Produkten, die normalerweise mit Käse gefüllt oder überbacken werden, eine Mischung aus Wasser, Pflanzenfett, Milcheiweiß, Stärke und /oder Geschmacksverstärkern eingesetzt. Das kostet nur die hälfte. Und Fäden zieht es auch.
Das mindeste was wir Verbraucher erwarten können, ist eine angemessene Kennzeichnung der billig Variante.
Der Vorschlag der Verbraucherzentrale lautet einen Zusatz „mit Käseimitat“ auf die Verpackung zu drucken. Das finde ich gut.
Eine Liste mit Beispielen von Produkten mit „Analog Käse“ hält die Verbraucherzentrale hier bereit.
Kategorien: Allgemein
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In Anwesenheit vieler Gäste ist heute der Gutspark in Cadenberge nach seiner Restaurierung wiedereröffnet worden.

Das Herrenhaus im Gutspark Cadenberge
Der Gutspark, der sich im Besitz des Landkreises befindet war lange Zeit in einem Dornröschenschlaf.
Auf Grundlage des Planes von Dipl.-Ing. Jens Beck aus dem Jahre 2000 wurde in den letzten zwei Jahren eine umfassende Restaurierung der Parkanlage vorgenommen. Mit tatkräftiger Unterstützung aus der Gemeinde Cadenberge, der Lions und nicht zuletzt vielen (durch die Naturschutzstiftung des Landkreis Cuxhaven eingeworbenen) Fördergeldern konnte dem Gutspark sein historisches Gesicht wiedergegeben werden.

Volksfeststimmung im Gutspark Cadenberge
Viele Cadenberger nutzten das schöne Wetter, um sich ein Bild vom erneuertem Park zu machen und an den Führungen teilzunehmen.
Dipl.-Ing. Beck erklärte nicht nur die historischen Zusammenhänge und die Dendrologisch interesseanten Gehölze im Gutspark, er stand auch allen Fragen kompetent Rede und Antwort.

Dipl.-Ing. Jens Beck erläutert die im Gutspark Cadenberge durchgeführten Maßnamen
Kategorien: Allgemein
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Der traditionelle Frühjahrsflohmarkt in Langen hat sich gelohnt.
Wie in jedem Jahr veranstalteten die Langener Sozialdemokraten den Flohmarkt im Lindenhof Center. Eine stattliche Anzahl von Anbietern hatten Garten, Keller und Speicher geräumt, und bei herrlichem Frühlingswetter für ein großes Angebot gesorgt.
Zahlreiche Besucher konnten so Schnäppchen ergattern.

Immer umlagert: Das Kuchenbuffet beim Flohmarkt im Langener Lindenhof
Für das leibliche Wohl sorgte die AG 60 plus mit ihrem Kuchenbuffet. Die dabei gesammelten Spenden kommen FRED e.V. zugute.
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Trotz fragwürdiger Entscheidungen des Schiedsrichters (der schwächste Mann auf dem Platz, sogar schlechter als Rosenberg) , Niederlage im Heimspiel, frühem Gegentor – Werder Bremen steht im Finale um den Uefa-Cup!
Puh, was für ein Spiel. Ab der 30 Minute habe ich nicht mehr sitzen können.
Kampf, Dramatik, Tore. So muß Fußball sein (und dann noch gewinnen
)
Noch ein Wort an die Freunde vom HSV: wenn schon der Trommelwirbel bei Ecken und Freistößen vom Band kommt kann das auch nichts werden…
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Die Qualität der Pflege in Heimen ist zur Zeit das meist diskutierte Thema in Bremerhaven und umzu.
Den Stein ins Rollen gebracht hat eine Strafanzeige. Der Geschäftsführer des Bremerhavener Betreuungsvereins, Herr Göers hat Anzeige wegen „Körperverletzung Schutzbefohlener“ gestellt, nach dem die Bewohnerin eines Heimes ins Krankenhaus eingeliefert und er von der Klinik über den Zustand der 53 jährigen Frau informiert wurde.
Nach weiteren Berichten und Leserbriefen, hat die Nordsee-Zeitung am Dienstag einen Runden Tisch mit Experten durchgeführt. Die Ergebnisse sind heute in der Nordsee-Zeitung dokumentiert.
Die Pflegeheime werden unter anderem von der Heimaufsicht und dem medizinischen Dienst der Krankenkassen überwacht. Die Frage, die ich mir nach dem „Experten-Gespräch“ der Nordsee-Zeitung stelle ist, wer kontrolliert was?
Der Vertreter der Heimaufsicht, Herr Wollni, erklärt pauschal, dass weder er noch seine Kollegen die fachliche Kompetenz haben, die Pflege zu beurteilen. So wird nur die Dokumentation bewertet – mit den betroffen Menschen wird nicht einmal gesprochen. Für besorgte Angehörige bietet er eine (Bremer) Telefonnummer als Kontaktmöglichkeit.
Auch Herr Schneider als Vertreter der Krankenkassen reichen die Dokumente des Heimes für eine „neutrale“ (sic!) Bewertung. Diese seinen 100% manipulationssicher. Das halte ich für eine gewagte These: denn einen Becher mit Wasser auf den Tisch zu stellen und die Menge im Protokoll aufzuschreiben dauert wenige Sekunden. Einem Menschen der den Becher nicht alleine nimmt, eventuell Schluckstörungen hat die dokumentierte Menge zu verabreichen kann schon leicht eine viertel Stunde dauern. Kann Herr Schneider sicherstellen, dass die dokumentierte Trinkmenge tatsächlich getrunken wurde?
Wenn selbst in diesem öffentlichen Fall von Seiten des medizinischen Dienstes keine Gespräche mit den Bezugspersonen der Frau und dem behandelnden Krankenhaus stattfinden, (und so verstehe ich Herren Schneider) wäre dass ein weiter Skandal.
Die Herangehensweise der Kontrollinstanzen führt dazu, dass die Dokumentation noch wichtiger wird. Erst die Akte – dann der Mensch.
Das in einem solchen Fall niemand die Verantwortung übernimmt und stattdessen auf „die Umstände“ verweist ist (leider) nicht ungewöhnlich.
Die Vorgänge, die Dank des couragierten Verhaltens von Herrn Göers nun öffentlich sind, zeigen deutlich: wir brauchen mehr, wir brauchen qualifiziertes Personal in der Pflege. Und wir brauchen Kontrollen, die fachlich beurteilen und unabhängig bewerten und beraten können.
Im Mittelpunkt muss der Mensch stehen.
(Quelle Printausgaben der Nordsee-Zeitung)
Kategorien: Allgemein
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Jetzt ist es offiziell. Barack Obama ist der erste schwarze Präsident der USA.
Und er ist ein großartiger Redner. Unabhängig vom Inhalt, macht es einfach Spaß ihm zuzuhören.
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Kategorien: Allgemein · Politik · Web
Mit Tag(s) versehen: Internet, Politik
Kategorien: Allgemein · Privat
Mit Tag(s) versehen: Weihnachten
Gutes Timing ist etwas anderes.
Hier wieder was aus dem Kapitel aus der Rubrik Bock & Gärtner:
T-Mobile bietet einen neuen Service „MyPhonebook„
Ein Daten Speicher in Netz von T-Mobile, der automatisch einen Abgleich vom PC, Mac oder Handy erlaubt und „…die Speicherung von Kontakten, Kalender, Aufgaben und Notizen unterstützt .“
T-Mobile? Daten? War da nicht was?
Und dieser Service kostet monatlich auch noch nur 99 Cent extra
Kategorien: Allgemein · Web
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