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Bremerhaven hat viele schöne Museen.
Das Klimahaus 8° Ost hat gerade eröffnet, das Auswanderhaus gilt auch noch als recht neu, dann natürlich das Deutsche Schifffahrtsmuseum, das Historische Museum, das Kunstmuseum… – alle zentral in der Stadtmitte gelegen.
Das Museum der 50er Jahre liegt etwas außerhalb.

Museum der 50er Jahre
Untergebracht in einer ehemaligen Kapelle der in Bremerhaven stationierten amerikanischen Soldaten warten 20.000 Exponate aus den Jahren 1949-1963 auf die Besucher.
Hier kann man die jüngere (Alltags-) Geschichte der Bundesbürger erleben.
Hervorgegangen aus einer privaten Sammlung sind hier Lebensräume der „Wirtschaftswunder-Jahre“ detailgetreu zusammengestellt.
Von der Arztpraxis, über Kinderzimmer bis zur Kneipe. Vom Schlafzimmer, über den Tante-Emma-Laden bis zum Büro (modern: mit Fernschreiber!).
Die Vielzahl der liebevoll zusammengestellten Gegenstände ermöglicht, die Atmosphäre dieser Zeit hautnah zu erleben. Die Vollbeschäftigung und die damit einhergehenden erkämpften Verbesserungen für die Arbeiter ließen in den fünfziger Jahren erstmals weite Teile der Bevölkerung am Wohlstand teilhaben.

Einkaufen in den 50ern: Als Beck´s noch kein Gold braute...
Die fünfziger Jahre in Deutschland waren auch geprägt von mehr individueller Mobilität.
Im Museum wurde auch eine Tankstelle nachempfunden.

Das Museum ist mehr als ein nostalgischer Blick zurück: Um die Ausstellungsstücke herum geben Texte einen Einblick in die historischen Zusammenhänge und politischen Rahmenbedingungen der Zeit. Die Verdrängung des Nationalsozialismus reichte bis in die Schlafzimmer der Nachkriegsbundesrepublik.
Viele der Originalexponate stammen aus Bremerhaven. Eines war lange Zeit Wahrzeichen von Lehe:

Auch im Museum: die Ausßenreklame von Ramelow (Bremerhaven Lehe)
Nierentisch, Cocktailsessel, Elvisposter, Benimmratgeber: Das Museum der 50er Jahre ist in dieser Form einzigartig in Deutschland . Ein Besuch lohnt sich. Geöffnet ist Sonntags von 11.00 – 17.00 Uhr und nach Vereinbarung.
Erwachsene zahlen vier Euro Eintritt, Kinder unter 10 Jahren sind frei. Mehr Informationen hier.
Auch wer, wie ich, in den 70er Jahren groß geworden ist, wird im Museum der 50er Jahre viel wiedererkennen. Für meine Kinder war der Anblick von Fernseher, Röhrenradio und Musiktruhe wohl doch zu abstrakt. Sie erfreuten sich mehr am Geschirr…
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…dann ist Weihnachten.

Am Freitag für kleines Geld zu kaufen. Ein Schneemann, der auch höhere Temperaturen verträgt.
Am Freitag, dem 28. November findet in der Grundschule Neuenwalde wieder ein Basar statt.
Heute durfte ich in der Klasse 1a beim Basteln helfen
Viel Hilfe war nicht nötig: die Kleinen waren geschickt & fix!
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Die Stiftung Lesen hat gestern eine Studie vorgestellt. Danach wird 37 % der Kinder nie vorgelesen.
Ich glaube das nicht.
Ich kann das nicht glauben.
Ich will das nicht glauben.
Selten. Immer weniger. Mit Schuleintritt gar nicht mehr. Abhängig vom eigenen Leseverhalten.
Das habe ich erwartet.
Aber nie? Keine Gutenachtgeschichte? Bei mehr als einem drittel der Kinder?
Das bleibt für mich unvorstellbar.
Vorlesen ist gemeinsam verbrachte Zeit, es strahlt Gemütlichkeit aus. Geborgenheit.
Angenehmer Nebeneffekt: die Kinder erweitern ihren Wortschatz und ihre Grammatik, trainieren Vorstellungskraft und Konzentrationsfähigkeit – sie lernen Bücher als Freunde kennen.
Donnerstag ist bundesweiter Vorlesetag.
Mitmachen. Bekanntmachen. Zum Thema machen.
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Ich mag Parkhäuser.
- Wenn es regnet, kann ich die Kinder in Ruhe ohne Zeitdruck anschnallen und bleibe trocken.
- Wenn die Sonne scheint, heizt sich das Auto nicht auf.
- Ich muss mich nicht vorher entscheiden, wie lange ich Parken will
- Ich fahre nicht stundenlang im Kreis und nerve die Anwohner
- Manchmal gibt es sogar „Familienparkbuchten“, in denen ich (oder die Kinder) die Türen an beiden Seiten weit öffnen können, ohne dass die Eigentümer der Autos nebenan sich Sorgen um ihren Lack machen müssen
Ich mag Parkhäuser wirklich.
In Bremerhaven gibt es eins, das kann mir den Spaß ein wenig vermiesen. Es liegt im Columbus-Center, es ist das erste, wenn man aus dem Süden kommt.
Draußen steht dran: „80 Plätze frei“
Drinnen sieht es so aus:

Die beiden Fahrer haben (soweit wie es ihnen möglich) war am Rand geparkt. Trotzdem reicht der Platz wohl maximal für einen Roller.

Hier würde eventuell noch ein Smart reinpassen und sofern der Fahrer gelenkig genug ist, könnte er sogar aussteigen…
Also, als Kombifahrer schwellen mir da die Halsschlagadern, von der Möglichkeit mit Kindern ein- und auszusteigen mal ganz abgesehen…
Der Betreiber sieht das ähnlich und hat reagiert.
Jetzt gibt es neben speziell gekennzeichneten Parkplätzen für
- Behinderte
- Frauen
- Eltern mit Kind
Auch noch:

Naja, und wer zu spät kommt… das wissen wir ja seit Gorbatschow
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An Sommertagen wie heute ist die Nähe zum Wasser einfach Gold wert. Wir haben die Nordsee vor der Tür – und heute ist die Entscheidung zu Gunsten von Dorum gefallen.
Genauer: Dorum-Neufeld. Da ist ein prima Grünstrand, idyllisch am Kutterhafen gelegen, mit reichlich Platz, vielen Strandkörben und natürlich Umkleiden, Duschen, Toiletten, Eisbuden…
Und: Da ist, trotz Tide, immer Baden in Salzwasser möglich – und halbstündlich sind Wellen garantiert.
Das Wellenbad ist der Magnet an der Wurster Küste. Zugegeben: der Charme der siebziger ist überall zu spüren, das Bad könnte mal eine Frischkur vertragen. Dennoch: Wenn es richtig warm ist, wird es auch richtig voll im Wasser.

Das Watt ist prima!
Endlos Platz ist bei Niedrigwasser im Watt: zum laufen, matschen, bauen… Schon erstaunlich wie lange meine drei Prinzessinnen sich mit Krebs- und Muschelsuchen und Watterkunden beschäftigen können.
Die Preise sind auch in Ordnung: wir haben insgesamt € 9,00 Eintritt bezahlt, dazu noch das Parken (direkt am Strand € 4,00, sonst € 3,00). Das ist ein Tag dort definitiv wert.
Nur der Kaffee: löslich & aus dem Pappbecher – € 2,00?
Coffee to go – Kaffee zum weglaufen…
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Wohl dem, der den Vorverkauf genutzt hat...
Wir waren im Großaquarium „SEALIFE“ in Cuxhaven. Die Tickets haben wir online gekauft. Das hat zwei Vorteile:
- Wir haben nur den halben Preis bezahlt
- Wir mussten nicht anstehen
Das Aquarium bietet gute Möglichkeiten die Fische zu beobachten, die Vermittlung von Wissen läuft jedoch hauptsächlich über Tafeln. Naja, und mit drei kleinen Kindern bleibt eben selten Zeit zum lesen…
Klar werden dennoch die Komplexität des Lebensraumes Ozean und die radikalen Veränderungen, die dieser Lebensraum zur Zeit erfährt.
Das Highlight ist das riesen Becken, das von verschieden Seiten zugänglich ist und schließlich durchtunnelt wird. Da darf ruhig mal von „spektakulär“ gesprochen werden.

Wir waren knapp eine Stunde im Aquarium, was allerdings eng mit dem Quengelindex der Kinder zu tun hatte. Den regulären Preis (Erwachsene 11,00 € und Kinder ab drei Jahren 9,00 €) wäre mir der Besuch nicht wert gewesen.
Das Parkplatzangebot ist bescheiden. Wer nicht vor 10.00 Uhr da ist (oder verdammtes Glück hat), wird wohl einen der öffentlichen (bewirtschafteten…) Plätze nehmen müssen.
Der Vormittag hat mir den Verlust des Aquariums im „Zoo am Meer“ nochmals deutlich vor Augen geführt. Denn auch da hätte ich meinen Kindern die Fische der Nordsee zeigen können…
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