Chrome

Er ist da. Seit gestern 21.02 Uhr ist der Google Browser Chrome hier als Beta erhältlich.

Ich bin ein Fan von Maps & Earth, habe durchaus einen Gmail Account, nutze Picasa und von der Suchfunktion will ich gar nicht erst anfangen.

Und jetzt der Browser Google-Chrome.
Hey, natürlich habe ich ihn gleich getestet.
Schlicht, schlank, schön. Intuitive Bedienung. Prima.
Und von Beta merke ich auch nicht soviel: es klappt alles. Wahrscheinlich doch nur ein Werbetrick.

Nur zwei Probleme habe ich damit:

  1. Weiß Google ohnehin schon verdammt viel von mir – da muss ich nicht auch noch alle meine Webbewegungen für die Jungs dokumentieren. Das Feature „anonym surfen“ löscht nur den Cache auf dem heimischen Rechner, IP und Cookies gehen lustig durch. Und die Cookie Verwaltung bei Chrome kennt genau drei Möglichkeiten: alle annehmen, Drittanbieter sperren, alle ablehnen. Die Option „am Ende der Sitzung löschen“ habe ich nicht gefunden…
    Auch interessant: die Datenschutz Hinweise von Google selbst:


    In die Adressleiste eingegebene URLs oder Suchanfragen werden an Google gesendet, damit von der Vorschlagsfunktion automatisch gesuchte Begriffe oder URLs empfohlen werden können.

    Von Ihnen aufgerufene nicht vorhandene URLs werden möglicherweise an Google gesendet, damit wir Ihnen bei der Suche nach der gewünschten URL helfen können.

    Ihre Kopie von Google Chrome enthält mindestens eine eindeutige Anwendungsnummer. Diese Nummern und Informationen zur Installation des Browsers (z. B. Versionsnummer, Sprache) werden bei der erstmaligen Installation und Verwendung der Anwendung und bei der automatischen Update-Prüfung von Google Chrome an Google gesendet.

  2. (Quelle)

  3. Die WERBUNG!               Arrghh.
    Wer, wie ich, Firefox mit Adblock nutzt, dem Schmerzen bei einem Besuch von spiegel.de mit Chrome die Augen. Ich habe erstmal einen Satz nach hinten gemacht, bei dem ganzen geblinke.

Natürlich will Google sich sein Geschäft nicht vermiesen. Und sowohl hinreichender Datenschutz, und erst recht ein funktionierender Werbeblocker würden den monetären Interessen diametral entgegen stehen.
Dementsprechend werde ich (vorerst) Mozilla treu bleiben (die ja auch kräftig von Google finanziert werden…)

Don´t be evil.

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