Na, dann bin ich jetzt wohl vierzig…

Ein kontrollierender Blick in den Ausweis. Dann in den Spiegel. Nochmal in den Ausweis.
Ich habe es amtlich: vier Jahrzehnte sind um.
Wie bei den Frauen der dreißigste Geburtstag, wird bei den Männern die Vollendung  des vierzigsten Lebensjahres mit allerlei Unruhe in Verbindung gebracht.
Existenzielle Fragen nach dem Sinn des Lebens, Midlife crisis, neuerdings versucht auch die Pharmaindustrie den Männern ein „Menopause“ einzureden (für die sie selbstverständlich schon eine entsprechende Substitutionstherapie im Angebot hat…)
Nun, die Frage nach dem Sinn des Lebens wurde 1983 umfassend erörtert, und auch sonst stelle ich mir nicht mehr Fragen als vorher. Aber natürlich auch nicht weniger…
Halbzeit? Keine Ahnung – vielleicht beginnt auch schon das letzte drittel oder viertel.
Ziele? Klar, die sind weiter vorhanden. Mit den Jahren wächst auch die Fähigkeit ihre Erreichbarkeit realistisch einzuschätzen – und sie entsprechend zu formulieren 🙂

Und immer noch gilt was Farin Urlaub sagt:
„Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist.
Es wär nur Deine Schuld, wenn Sie so bleibt.“

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