Jetzt runderneuert!

Irgendwann 2008 (ja, spät) habe ich mich entschlossen  „jetzt doch zu bloggen“.

Ich hatte verschiedene Blogs mehr oder weniger regelmäßig besucht und nach dem Motto „warum nicht?“ entschlossen selber aktiv einzusteigen. Erstmal wurde natürlich Tante Google gefragt, wo, wie und überhaupt.

Die Kernfrage: den Blog selber hosten oder zu einem Dienst gehen?
Meine Antwort: erstmal ausprobieren, wenn es gut ist kannst Du ja immer noch selber hosten. Die Domain boeltes.de habe ich jetzt fast 10 Jahre. Anfang 2000 konnte man sich bei dem Dienst freecity kostenlos eine de-Domain registrieren lassen, seit dem hat boeltes.de eine wechselvolle Geschichte und ich habe selfhtml lieben gelernt.
Die Frage welcher Dienst war schnell beantwortet. WordPress bietet beides den fertigen Dienst und die Möglichkeit alles selbst zu machen. Dazu umfassende Dokumentation und Support durch die Comunity. Und alles kostenlos.
Also habe ich das eine getan, ohne das andere zu lassen. Hier angefangen zu bloggen und auf meinem Webspace wordpress instaliert und ausprobiert.
Nach einem Jahr habe ich Bilanz gezogen.
Keine Frage: selbst gehostet bietet deutlich mehr Möglichkeiten.
Doch auch wordpress.com bietet schon einigen Komfort. Und während der selbstgemachte Blog nur unter Laborbedingungen existierte, hatte dieser hier schon den einen oder anderen Leser und auch Google Treffer zu verzeichnen.
Und um die statische Seite boeltes.de hatte ich mich in der Zwischenzeit nicht mehr gekümmert.
Also den Blog auf die eigene Domain umziehen? Was würde Google dazu sagen, was die externen Links?
Auch keine Lösung.

Stattdessen mappe ich boeltes.de jetzt  auf boeltes.wordpress.com. Die Daten liegen weiter auf den wordpress Servern, sind aber über boeltes.de zu erreichen.
Das kostet mich 9.97 US $ pro Jahr (und meinen Provider einige Einträge) und sorgt dafür das boeltes.de wieder lebt – und die alten links werden sauber umgeleitet.
Weil ich gerade dabei war, habe ich auch noch ein neues Theme spendiert 🙂

Advertisements

Ein Kommentar

  1. Frank sagt:

    Das mit dem mappen ist auch eine tolle Sache, wenn man nicht selbst schrauben möchte. Deshalb läuft auch Na Blogo auf WordPress.com.

    Ein anderes Projekt habe ich aber dann doch lieber als selbstgehostetes Blog angelegt – ist eindeutig flexibler. Mit Google XML Sitemap und diversen SEO-Plugins auch kein Problem, gefunden zu werden.

    So oder so: Es kommt nur aufs bloggen und auf die Inhalte an. Dann ist der Rest zweitrangig.

Kommentare sind geschlossen.