Auch bei Unterrichtsausfall – Betreuung muss angeboten werden

Der Winter sorgt weiter für Schulausfall. Für morgen melden sich die Schulen in Bremerhaven ab. Der Landkreis Cuxhaven wird erst in den frühen Morgenstunden eine Entscheidung treffen und verkünden, ob es erneut schulfrei gibt. Für mich sieht es verdammt nach einem weiteren Tag ohne Unterricht aus. Viele Schulen haben mittlerweile Probleme, den Stoff nachzuholen. Gerade die Gymnasien, denen ja ohnehin ein Jahr fehlt, haben darunter zu leiden.
Definitiv klar ist mir nun die Betreuungsfrage bei Unterrichtausfall. Ich hatte unterschiedliche (und widersprüchliche) Aussagen gehört, und weder in den Durchsagen noch in den anderen Veröffentlichungen gab es eine klare Ansage.
Darum habe ich mich an den Landkreis Cuxhaven gewandt, der klarstellt:
die Betreuung der Kinder an den Schulen ist auch bei Unterrichtsausfall gewährleistet.

Geregelt für das Land Niedersachsen ist das durch den Runderlass des Niedersächischen Kultusministeriums vom 20.08.2005 in dem es wörtlich heißt:
„Ist Unterrichtsausfall angeordnet, muss gewährleistet sein, dass Aufsichtspflichten gegenüber Schülerinnen und Schülern, die trotz des Unterrichtsausfalls zur Schule gekommen sind, erfüllt werden.“

Das gilt für alle Schulformen, die Zeiten der Aufsichtspflicht entsprechen m.E. dabei den üblicherweise betreuten Zeiträumen. Wenn also der Schulweg des Kindes auf dem Arbeitsweg liegt, braucht man keine extra Betreuung organisieren, es sollte problemlos möglich sein, sein Kind dort betreuen zu lassen.

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